Musikalische Träume verspricht das Herbstkonzert mit Magdalena Hermann und Natalija Freitag, das unter dem Motto „Mein lieber Freund, Sie sind heut „ eingeladen…“ steht. Diese zwei außergewöhnlichen Künstlerinnen laden Sie zu einer Musikstunde ein, in der Sie die Gelegenheit haben, Einsamkeit zu vergessen, die Seele ruhen zu lassen, Gelassenheit zu üben und Lebensfreude in den Alltag zu bringen.

Magdalena Hermann (Sopran) ist im fernen Mittelasien (nahe der usbekischen Hauptstadt Taschkent) geboren und aufgewachsen. Dort studierte sie den klassischen Gesang an dem staatlichen höheren Lehrinstitut für Musik und beendete das Studium als Künstlerin des Bühnen und Akademieensembles. Nach diesem Studienabschluss wurde sie als beste Absolventin für einen weiteren Studienplatz am Konservatorium in St. Petersburg nominiert. Doch das Schicksal wollte es anders: sie siedelte 1988 nach Deutschland um, wo sie zwei weitere Jahre an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt studierte, zahlreiche Meisterkurse besuchte und an Wettbewerben teilnahm; zuletzt im April 2009, den sie mit der Auszeichnung „Beste Darstellerin der russischen Romanze und des russischen Volksliedes“, gewonnen hat.

Der Gesang von Magdalena ist Nahrung für Seele und Geist. Sie dringt mit ihrer glockenreinen Stimme bis in die hinterste Gefühlsregung hinein, streichelt, weicht auf, regt zum Nachdenken an, kurz – bringt jede Zelle in Schwingung und stellt dies mit ihren Konzerten jedes Mal eindrucksvoll unter Beweis. Sie ist zu einer Künstlerin mit einem Charisma gereift, das süchtig macht; sie nutzt jede Gelegenheit, ihrem Publikum etwas Besonderes zu geben. Eingebettet im Klang des Flügels von der versierten Pianistin Natalija Freitag, lässt sie die große Spannbreite ihrer Stimme spielen. Leidenschaftlich, intim, besinnlich und mit eigenem Humor präsentiert sie ihr Repertoire.

 

Natalija Freitag (Klavier) kommt aus Moskau, wo sie sie am Tschaikowski Konservatorium studiert und als Professorin unterrichtet hat. Anschließend wirkte sie als Pianistin im Range einer Konzertmeisterin am Bolschoi –Theater. Berühmte Dirigenten wie Ewgenij Swetlanow haben sie als herausragende Opernkorrepetitorin und Begleiterin geschätzt und ihr feines Einfühlungsvermögen bei der Interpretation von Klavierstücken aus dem Barock bis zur Gegenwart hervorgehoben. Der russische Staat hat ihr die Auszeichnung „Verdiente Künstlerin des Volkes“ verliehen.
Seit einigen Jahren lebt sie in Hamburg, wo sie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg tätig ist. Zu ihrem Repertoire zählen u. a. Werke von Bach und Händel, Mozart und Beethoven, Schubert, Schumann, Brahms, Liszt. Chopin, Grieg, Debussy und natürlich Werke vieler russischer Komponisten wie Glinka, Tschaikowsky und Rachmaninow. Mit gleicher Könnerschaft spielt Natalija Freitag Musik aus Operetten, Musicals und Filmen sowie echte Volksmusik und Romanzen ihrer Heimat. Wiederholt ist sie auch in Rundfunkproduktionen zu hören, unter anderem beim NDR („Sonntakte“). Zudem ist Natalija Freitag jährlich Jurorin beim „Internationalen Robert Stolz Wettbewerb“.

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